Das Wort klingt nach einem Gegenstand, zum Beispiel nach einem Nussbrecher, der aber aus komischen Gründen für die Zunge verwendet wird.
Wenn wir mit der biologischen Seite anfangen, werden wir schnell feststellen, dass eine Zunge nicht etwas ist, was man irgendwie brechen kann. Versucht es selbst. Keine Angst. Ihre Zunge ist weich (hoffe ich) und kann nicht brechen.
Man könnte die Zunge “brechen“, wenn man etwas sehr Hartes isst. Man könnte vielleicht sagen: „An dem Fleisch von gestern kann man sich ja die Zunge brechen“. Oder wenn jemand zu viel spricht, nennt man denjenigen einen Zungenbrecher. Und umgekehrt. Wenn ein Mensch nicht gern spricht, könnte man über ihn sagen: „Bei dem besteht keine Gefahr, dass er sich die Zunge bricht“.
Ein Zungenbrecher könnte ruhig in einem Zirkus arbeiten und Tricks mit der Zunge vorführen.
Aber eigentlich bedeutet das Wort „Zungenbrecher“ eine Kombination von Worten, die selbst Muttersprachlern Schwierigkeiten bei Aussprechen bereitet. Sie existieren in jeder Sprache und sind gut für ein Aussprachetraining.
Kennt ihr so diese Phrase: Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid?